Xochimilco

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Begründung der Aufnahme (1987):

  • Zeugnis kulturellen Austauschs
  • Zeugnis einer Kultur
  • Erbe von besonderer menscheitsgeschichtlicher Bedeutung
  • traditionelle Siedlungsform

Xochimilco - Xochimilco ("Ort der Blumen") liegt ungefähr 25 km südöstlich der Altstadt von Mexiko-Stadt. Die bunten Strohkähne (Chinampas), die die vielverzweigten Kanäle Xochimilcos beschippern, haben Xochimilco zu einen der beliebtesten Ausflugsielen der Mexikaner gemacht. Vor allem am Wochende strömen die Sädtler in das malerische Dorf am Rande ihrer Großstadt um dort etwas Entspannung vom Alltag zu suchen. Mancheiner mag sich bei einem spaziergang durch den Park oder einer Floßfahrt durch das labyrinth, das die schwimmenden Gärten (Jardines Flotantes) umschlingt in eine Zeit versetzt fühlen, da noch die Azteken oder (noch früher) die Tolteken, das Zepter der Stadt in ihren Händen hielten.

Gegründet wurde Xochimilco im 12. Jahrhundert von den Tolteken, die sich hier am Südufer des Texcoco-Sees niederließen. Doch erst ca. 200 Jahre später entstand von hier aus das einzigartige Agrarsystem der Azteken, die um diese Zeit die Geschicke der Stadt übernahmen. Um die Einwohnder des benachbarten Tenochtitlán ernähren zu können, entsannen sich die Bauern der Stadt einer weltweit wohl einmaligen Anbautechnik: sie bepflanzten schwimmende Schilfsrohrkörbe mit Obst, Gemüse und Blumen, die weit über die Grenzen der Stadt und schon vor dem eintreffen der Spanier berühmt waren. Mit der Zeit verwurzelten diese kleineren Inseln miteinander und mit dem schlammhaltigen Boden, es entstanden die heute so berühmten schwimmenden Gärten. Diese Chinampas genannte Inseln wurden regelrecht verehrt und gaben ihren Einwohnern den Namen Chinampanekas.

Sehenswert ist auch die gegen Ende des 16. Jahrhunderts von den Franziskanern gegründete Klosterburg San Bernadino de Siena. Beeindruckend der Renaissance-Hauptaltar mit einer vollständig aus Maiskolben (vermutlich in Pátzcuaro) geschnitzen Christusfigur.

Über 600 vorspanische Exponate, sowie eine bemerkenswerte Sammlung mexikanischer Volkskunst hält das Museo Dolores Olmedo Patiño bereit.


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