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Mexiko - Das historische Zentrum von Puebla

 

Das historische Zentrum von Puebla
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Das Kloster San Francisco (10) wurde zwischen 1550 und 1575 von Franziskanern erbaut. Diese hatten sich schon kurz nach der Stadtgründung in Puebla niedergelassen. Ihre prachtvolle Fasade, kunstvoll mit Kachelbildern bestückt, entstand jedoch erst im 18. Jahrhundert. Heute befindet sich in den Mauern des ehemaligen Kloster ein staatliches Kunsthandwerkszentrum.

Das Teatro Principal (9) wurde im Jahre 1760 eröffnet und ist eines der ältesten Theater Gesamtamerikas. Im Jahre 1902 brannte es fast vollständig nieder und konnte erst 1940 wieder aufgebaut werden.

Im Kloster Santa Rosa (3) ist heute das Museum für Volkskunst aus dem Staat Puebla untergebracht. Besondere Aufmerksamkeit verdient die Klosterküche, in der im Jahre 1680 die Dominikanernonne Andrea de la Asunción die heute noch sehr beliebte Mole-Poblano kreiert haben soll, eine Sauce, die speziell an hohen Feiertagen gern zu Truthahn serviert wird.

Fast 80 Jahre lang konnte das Kloster Santa Mónica (2) geheim gehaltan werden. Der im 17. Jahrhundert gegründete Nonnenkonvent war durch die Reformen im Zusammenhang mit der Säkularisierung im Jahre 1857 (offiziell) geschlossen und verboten worden. Ein versteckter Eingang führte durch ein angrenzendes, bürgerliches Haus direkt in das Büro der Äbtissin. Erst 1934 entdeckte man das Kloster und machte aus ihm ein Museum religiöser Kunst, das man heute durch das Erdgeschoss betritt, da weite Teile der oberen Stockwerke durch ein Erdbeben zerstört wurden. Im oberen Bereich des Klosters befindet sich ein Rundgang mit einer Pinakothek mit kostbaren Gemälden aus dem 19. Jahrhundert. Neben die Klosterbibliothek wurde eine Kapelle errichtet, die wiederum an eine Kirche angrenzt, in der die Gottesdienste für die Bevölkerung abgehalten wurden. Die Nonnen bohrten Gucklöcher in die Wände und konnten so heimlich an den Messen teilnehmen. In den ehemaligen Zellen der Nonnen sind heute zahlreiche Skulpturen, Gemälde und Handarbeiten der Nonnen ausgestellt.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Puebla:

Die Iglesia San José (1) beeindruckt mit ihrer gekachelten Kuppel und seiner typischen Backsteinfassade.

Das Museo Serdán (6) wurde nach dem Revolutionsführer Aquiles Serdán genannt, der gegen den Diktator Porfirio Díaz rebellierte und 1910 bei einer Auseinandersetzung mit der Polizei zu Tode kam.

Im Barrio del Artista (8) kann man Künstlern bei der Arbeit über die Schulter schauen und ihre Werke käuflich erwerben.

Im Antiguo Parián (11), einst als Flohmarkt errichtet, wird in kleinen Läden Kunsthandwerk zum Kauf angeboten.

Weiße Stuckverzierungen gaben der Casa del Alfeñique ("Zuckerbäckerhaus"(7)) ihren Namen. Heute ist das Haus ein Museum (Museo del Estado).

Der Aufheiterung dient ein Besuch der Casa de los Muñecos (12). Der einstige Hausherr hatte das Gebäude mit zahlreichen Kachelbildern versehen, auf denen halb nackte, teils lächerlich wirkende Gestalten zu sehen sind. Diese sollen Stadtratsmitglieder darstellen, mit denen der Bauherr im beständigen Streit lag.


 

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